„Stand-Up-Paddeln ist der perfekte Ausdauersport“

Auf der Freeride World Tour springt sie mit ihren Tiefschneeski am liebsten mit einem Backloop hohe Cliffs hinunter. Zum Regenerieren und Auftanken bevorzugt die Österreicherin Eva Walkner geschmolzenen Schnee: ruhige und sanfte Gewässer, auf denen sie ihre Runden mit dem iSUP ziehen kann. Eva Walkner ist eine der besten Ski-Freeriderinnen der Welt – und leidenschaftliche SUP-Paddlerin. SUP ist für sie das perfekte Sommertraining. Eva: „SUP ist nicht nur der perfekte Ausdauersport, es entspannt auch mental total.“ Doch wie kommt eine Freeriderin im Sommer zum Stand-Up-Paddeln? „Ich bin gerne am und im Wasser im Sommer. Durch Zufall habe ich Bernhard von CrosLake getroffen und seine Boards mal ausprobiert. Das hat mich gepackt.“

Neben der Faszination des Wassersports ist für Eva der Trainingseffekt mitentscheidend. Eva hat eine klassische Skikarriere bis hin zu Ski-Weltcuprennen im A-Kader des Österreichischen Skiverbandes absolviert, bevor sie das Freeriden für sich entdeckte. Sie weiß um die Bedeutung optimalen Trainings: „Beim Skifahren spielt die Koordination eine enorm wichtige Rolle. Koordination zu schulen macht auf der Slackline oder dem SUP-Board natürlich mehr Spaß als im Fitnessstudio.“ Aber regelmäßiges Training mit dem SUP verbessert nicht nur die Koordination, sondern vor allem auch die Ausdauer, der Körper wird widerstandsfähiger gegen Ermüdungen. Eva: „Ein bis zwei Stunden auf dem SUP-Board ist für mich eine gute Einheit. Ich kann beim Paddeln über die Frequenz sehr gut steuern, ob ich im 100er Pulsbereich bleibe, oder auch mal bis 140 hochgehe.“ Nicht nur Eva schätzt das SUP Training. Auch die norwegische Ski-Nationalmannschafft absolviert SUP-Einheiten im Sommer.



Aber welche Muskeln werden beim Stand-Up-Paddeln genau trainiert? Zuerst einmal der Rückenmuskel. In der Paddelbewegung stabilisiert er den Oberkörper. Ebenso wie sein Gegenspieler: Der Bauchmuskel. In der Zugphase bringt er den Rumpf nach vorne. Dann natürlich die komplette Schulterpartie – hier werden alle Muskeln bei der Paddelbewegung aktiv beansprucht – und die Arme. Jeder Paddelzug kräftigt gerade den Trizeps. Für Skifahrer besonders wichtig: die Beine. Die Unterschenkelmuskeln sind permanent angespannt, weil sie den Stand auf dem Board stabilisieren. Und der vordere Oberschenkel stabilisiert die Rumpfbeuge bei der Zugphase des Paddelns. So ist Stand-Up-Paddeln ein effektives Ganzkörpertraining. Angenehmer Nebeneffekt: Beim Ausdauertraining baut der Körper Fette und Körpergifte ab. Eva lächelnd dazu: „Das spielt bei mir jetzt keine große Rolle, denn ich bin im Winter so viel draußen unterwegs und verbrenne beim Freeriden und Ski-Mountaineering genug.“

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